Zocken am Computer ist Zeitverschwendung, macht dumm, süchtig und hält vom Wesentlichen, beispielsweise dem Lernen, ab. Soweit die Vorurteile. Linda Breitlauch, Professorin für Gamedesign an der Mediadesign Hochschule Düsseldorf, versucht in ihrem Vortrag auf dem SpeedLab “Bytes, Boards, Blogs und Bildung” am 1. Dezember diese Vorurteile aus dem Weg zu räumen. Schon der Titel des » weiter
Im Mai 2011 reiste Jörg-Christian Schillmöller – Nachrichtenredakteur des Deutschlandfunk – für sieben Tagen in den Iran. Dort schrieb er ein Tagebuch, das er jetzt im Blog von DRadio Wissen veröffentlicht hat. In der Redaktionskonferenz am Freitag (17.06.2011) ist Schillmöller unser Gast und berichtet von den Schwierigkeiten und Gefahren – und über den Unterschied und » weiter
Im “Teheran Museum of Contemporary Art” liegt ein berühmter und viele Jahre lang geheim gehaltener Schatz, und zwar eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt. Im Archiv lagert eines der wichtigsten Gemälde von Jackson Pollock, außerdem Werke von Picasso, Van Gogh, zehn Mao-Porträts von Andy Warhol, und in dieses Archiv möchte ich einen Blick werfen. Den » weiter
Die Insel Kish ist aus Korallen gewachsen und nennt sich gern die “Perle des Persischen Golfes”. Meine Übersetzerin und ich fliegen in 90 Minuten von Teheran ans Meer, um diese Freihandelszone näher kennenzulernen. Viele Teheraner kaufen hier großzügig ein, nicht nur Privatleute, auch Basarhändler. Als wir aussteigen, schlägt uns die Hitze entgegen: Es sind knapp » weiter
Das erlebt man auch nicht alle Tage: Gegen 11 Uhr vormittags rase ich mit 160 Kilometern pro Stunde über eine Ausfallstraße von Teheran, und das in einem Porsche Cayman S. Ein Kenner der iranischen Autowelt, der seinen Namen nicht preisgeben mag, hat mich mitgenommen. Denn das gibt es hier auch: Porsche in Teheran. Einen piekfeinen » weiter
Morgens holt mich meine Übersetzerin Naghmeh Hosseini ab, mit der ich schon 2008 hier gearbeitet habe. Wir fahren mit dem Taxi zum Ershad, dem “Ministerium für Kultur und islamische Führung”: Dort muss sich jeder Reporter vorstellen, der im Iran arbeiten will. Meiner Sachbearbeiterin Frau Pardakhti überreiche ich die mitgebrachte Schokolade aus Köln: Das gehört zum » weiter
Mittags auf der Terrasse des Institutes im Schatten. Ein merkwürdiger Moment: Alles scheint so friedlich – und nur wenige Kilometer weiter liegt das Evin-Gefängnis, in dem das Regime unliebsame Gegner einsperrt und foltert. All das geht mir durch den Kopf, während ich durch “Sir John Chardin’s Travels in Persia” blättere, einen schweren Band, den ich » weiter
Zum Auftakt der Reise ein Moment der Stille: Vor meinem Sitz 20 H beim Notausgang kniet ein Mitglied der Crew auf einem blauen Tuch mit grüner Verzierung und betet, neben sich die schwarzen Lederschuhe. Ich warte, der Mann schaut auf, lächelt, nickt und beendet sein Gebet. “Teheran via Belgrad” “Iran Air 728″ von Köln nach » weiter
Da schrieb ich gestern, dass ich noch keine starken Beben erlebt hatte – und dann wackelte es kurz darauf doch! Ich lag schon im Bett und hatte geschlafen, als ich gestern aufwachte. Mein Zimmer knarzte und schwankte. Ich sprang raus, schaltete den Fernseher ein: Erdbeben vor dem Nordosten Honshus. Und Tsunamiwarnung. Mein gesamtes Hotelzimmer bewegte » weiter
Erdbeben in Japan sind mir nicht fremd. Vor ein paar Jahren habe ich zwei Jahre in Tokio gelebt – und da hat es regelmäßig gewackelt. Aber als ich vor zwei Wochen nach dorthin geflogen bin, da hatte ich – naja, Angst ist zu viel gesagt – aber doch Respekt vor den Nachbeben, die da kommen » weiter