Nach der These des Facebook-Gründers, Mark Zuckerberg, die Ära des Privaten sei vorbei, öffentlich sei die neue Norm, habe ich jetzt ein Problem weniger. Ich muss mir meine Freunde nicht mehr aussuchen; ich habe nur noch welche. Der Rest der Welt sind immer auch Freunde, ich kenne sie nur noch nicht. Und ich muss mich bei Ärger nicht mehr von ihnen fernhalten, weil ich sie ohnehin nicht mehr los werde.
Defriending ist das nächste große Ding, wenn erstmal alle die Freunde von allen geworden sind. Dann wird’s aber kompliziert, weil sowas wie incommunicado in der Logik der social media nicht vorkommt.
“Wozu Communities?”, unser Thema im Zeit-Online Talk am kommenden Samstag 11-12 auf Dradiowissen. Mitdiskutieren @dradiowissen auf twitter.com
Live im Studio diskutieren Sebastian Horn (Zeit Online), Mark Ralea (Marketing-Experte), Sarah Krohn (Community-Redakteurin) und Ralf Müller-Schmid (Redaktionsleiter DRadio Wissen).
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